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17.8.2020

Naturschätze im Leinebergland

Großartige Resonanz

Aus mehr als 400 Fotos von rund 70 Fotografinnen und Fotografen hat eine fünfköpfige Jury die Siegerfotos ausgewählt. Diese "Naturschätze des Leineberglandes" können nun von allen in der Alfelder Fußgängerzone bestaunt werden. Herzlichen Dank allen Teilnehmern und Sponsoren. 

Ein Bericht findet sich auch in der Alfelder Zeitung vom 17.08.2020

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3.6.2020

Volksbegehren Artenvielfalt

Volksbegehren Artenvielfalt startet Unterschriftensammlung

Das Artensterben macht keine Pause, die Aktionsgruppen in ganz Niedersachsen stehen in den Startlöchern und die Unterschriftenbögen liegen druckfrisch bereit: Ab sofort startet das Volksbegehren Artenvielfalt.Jetzt! mit dem Sammeln der Unterschriften! Ein erster Infostand mit dem Initiatorenkreis* des Volksbegehrens in Hannovers Innenstadt machte heute Mittag den Auftakt.

„Ab sofort kann unterschreiben, wer Tier- und Pflanzenarten in Niedersachsen besser schützen will! Das Artensterben ist dramatisch. Auch hier in Niedersachsen sind die Hälfte von 11.000 Tier- und Pflanzenarten bedroht, 62 Prozent der Wildbienenarten gefährdet und Millionen Brutvögel verschwunden. Der Bericht der Bundesregierung zur Lage der Natur hat es gerade nochmal verdeutlicht: Die Natur geht verloren“, sagt Initiator Dr. Holger Buschmann. „Wir sind aber auf intakte Ökosysteme angewiesen – nicht nur saubere Luft und sauberes Trinkwasser, auch die Versorgung mit gesunden Lebensmitteln hängt davon ab. Die immer intensivere Landwirtschaft ist einer der Hauptverursacher des Artensterbens. Naturforscher der Leopoldina bestätigten kürzlich, dass 80 Prozent des Biodiversitätsverlusts auf das Konto der intensivierten Landwirtschaft gehe. Deshalb darf es ein Weiter-so nicht geben. Wir müssen jetzt handeln, wenn wir nicht wollen, dass unsere Kinder und Enkelkinder Tierarten wie Kiebitz, Uferschnepfe, Bekassine, aber auch Feuersalamander künftig nur noch im Museum sehen werden.“

„Besseren Artenschutz gibt es nur mit besseren Gesetzen! Ankündigungen und Absichtserklärungen helfen den bedrohten Tier- und Pflanzenarten wenig“, sagt Initiatorin Anne Kura. „Es braucht verbindliche Reglungen, an die sich alle halten müssen und die Entschädigungszahlungen für Landwirte sichern. Viele Menschen sind besorgt, dass Klimakrise und Artensterben unumkehrbare Schäden anrichten. Wir brauchen 610.000 Unterschriften für das Volksbegehren Artenvielfalt, damit besserer Tier- und Pflanzenschutz in Niedersachsen Gesetz wird. Ich bin überzeugt, dass wir das schaffen!“

https://www.artenvielfalt-niedersachsen.jetzt/

Bald werden auch im Entdeckerturm Unterschriftböge bereitliegen und JEDER kann unterschreiben und helfen!

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12.5.2020

Lebhafter Entdeckerturm

In diesem Frühjahr ist auch der Entdeckerturm in Langenholzen wieder Brutmittelpunkt für einige Vögel. So ist der Turmfalke eingezogen und bebrütet zur Zeit fünf Eier. Der Star hat zwei Brutstätten. Einmal den Starenkasten an der Süd- Westseite und den Mauerseglerkasten an der Nordseite des Turmes. In beiden Wohnungen ist ein tolles Gezwitscher zu hören und die Altstare sieht man im rhythmischen Abständen Lebendfutter herbeitragend.  Die Kohlmeise hat den schwarzen Meisenkasten in Beschlag genommen und füttert schon fleißig ihre Jungen. Auch die Haussperlinge haben sich für einen Mauerseglerkasten an der Süd-Westseite entschieden und sind emsig dabei ihre Brut zu füttern. Ein Spaziergang zum Entdeckerturm lohn sich!

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11.5.2020

Orchideen im Leinebergland

Eine Vielzahl von Orchideen werden im Volksmund Knabenkräuter (Orchis) genannt, da ihre zwei Wurzelknollen hodenförmig (von griechisch ὄρχις, orchis Hoden) sind. Es werden aber auch noch weitere Arten, die auch bei uns vorkommen, zu den Orchideen gezählt. Das sind unter Anderem Zweiblatt (Listera), Hundswurzen (Anancamtis), Fingerwurzen (Dactylorhiza), Waldhyazinthen (Planthera), Vogel-Nestwurz (Neottia), Händelwurzen (Gymnadenia), Ständelwurzen (Epipactis), Waldvögelein (Cephalanthera) und Ragwurzen (Ophrys). Sie gelten als besonders schön und werden auch als Königin der Blumen gesehen. Ihr Standort ist sehr von der Lage und der Bodenbeschaffenheit abhängig. So brauchen manche Pflanzen eine Trockenrasen, andere wiederum schattige Plätze oder auch leichte Feuchtgebiete. Jetzt im Wonnemonat Mai sind nicht nur verschiedene Orchideenarten, sondern diese auch in großer Zahl zu finden. An Wegesrändern und auf Naturwiesen kann man sie finden. Das Zerstören ihres Lebensraumes, sowie das Entnehmen von Pflanzen ist strengstens verboten und wird bei Vergehen schwer geahndet.

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27.4.2020

Störche in Elze

Unweit der Sieben Berge findet man im Leinetal die Stadt Elze. Erstmals 800 n.Chr. geschichtlich erwähnt, findet man dort zwei Storchennester. Das eine steht unmittelbar am Stellwerk und ist zurzeit auch von einem brütenden Storchenpaar besetzt.
Das Andere steht auf der Anlage des Klärwerkes und scheint seit Jahren nicht mehr genutzt zu sein, da sich dort schon eine massive Flora schon im Nest deutlich etabliert hat.

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25.4.2020

Warten auf den Storch in Föhrste

Anfang März 2018 wurde auf einem ausgedienten Transformationshaus am Südrand von Föhrste mit Hilfe eines Kranwagens ein Storchennest in der Nähe des Kiesteiches installiert. Trotz Ausblick auf die Leinewiesen als potentielles Nahrungsgebiet ist das Nest in diesem Jahr noch nicht belegt.

Sollten Sie den Storch sehen, dann Teilen Sie dies doch den Naturinteressierten mit, im dem Sie auf diesen Link klicken und eine Beobachtung erstellen.

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21.4.2020

Storchenbrut am Godenauer Kiessee

In einem Gebiet östlich der Bahn bei Godenau findet man miteinander verbundene Baggerseen von ca. 3,7 ha Größe mit einer Fischvielfalt wie z.B. Hechte, Barsche, Aale und verschiedenen Weißfischen. An der süd-östlichen Spitze befindet sich seit Jahren ein Metallmast mit einem Storchennest, das seit zwei Jahren regelmäßig besetzt ist und auch Bruterfolge zeigt. Auch dieses Jahr kann man dort einen brütenden Storch beobachten.

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8.4.2020

Nilgänse am Antonia-Teich

Seit einigen Jahren zeigt sich immer wieder eine Nilgansfamilie am Antonia-Teich (Stiefels-Teich) in Alfeld.
Ursprünglich sind diese „Halbgänse“ aus Afrika gekommen und haben sich als Gefangenschaftsflüchtlinge überwiegend aus den Niederlanden kommend im gesamten mitteleuropäischen Raum ausgebreitet. Sie halten sich auch in Parkanlagen, Badeseen und häufig von Menschen frequentierten wassernahen Gebieten auf.

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3.4.2020

Störche in der Gronauer Masch

Das Naturschutzgebiet Gronauer Masch (seit 1986) liegt nördlich von Gronau (Leine) in einem ehemaligen Tonabbaugebiet in der Leineniederung mit offenen Klärteichen. Das Gebiet ist geprägt von Teichen, Verlandungs- und Röhrichtzonen mit angrenzenden Feuchtwiesen.
Hier brüten seit Jahren die Weißstörche. Auch dieses Jahr ist das Nest mit einem Storchenpaar seit ein paar Wochen besetzt.

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2.4.2020

Nachwuchs im Alfelder- Storchennest

Seit einigen Tagen sind die Adebare auf dem Alfelder Storchennest in froher Erwartung. Zwei Eier gilt es nun zu bebrüten. Und es lohnt sich immer wieder einen Blick in das Nest über die Webcam zu werfen, um den Fortschritt mit zu erleben.

https://www.alfeld.de/gastronomie-tourismus/webcams/storchcam.html

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1.4.2020

Hausputz im Brüggener Storchennest

Im Februar 2014 wurde das Storchennest in der Nähe des Brüggener Kieswerks errichtet und ist seitdem regelmäßig besetzt. Störche sind nesttreu aber nicht polygam. So kommt es immer wieder zu Rangeleien, wenn ein „Stammstorch“ sein Nest gegen einen Eindringling verteidigt. Dabei kann der oder die Partnerin ein anderer als im Vorjahr sein. Ein Paar hat sich auch dieses Jahr gefunden und auch hier scheint es so als würde Nachwuchs erwartet, denn der österliche Hausputz ist voll im Gange. Das Geschehen kann vom naheliegenden Beobachtungsturm gut verfolgt werden.

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8.3.2020

Leinebergland-TV

Seit heute findet Ihr noch ein paar Hinweise zu unserem Fotowettbewerb im Blickpunkt von Leinebergland TV.

Im Interview mit Leinebergland TV erklärt Alexander Wirth vom Entdeckerteam wie der Fotowettbewerb abläuft, wer mitmachen darf und was es zu gewinnen gibt.

Außerdem gibt es spektakuläre Bilder von Josef A. Wirth aus Brüggen zu sehen, wie zwei Störche um die Vorherrschaft auf dem Horst kämpfen.

Schaut mal rein...

https://www.youtube.com/watch?v=Vc54ZyCXmvk

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7.3.2020

Ist jetzt Frühling? Oder doch noch nicht?

Seit dem 01. März ist zumindest meteorologischer Frühling; so viel ist sicher. Doch hat sich der Frühling zeitlich verschoben? Ist er wärmer geworden? Man hört immer wieder, da war gab es früher nicht schon im Februar! Auch bei viele Pflanzen "blühten früher" angeblich später. Doch ist das wirklich so? Ist dieser Frühling wirklich  früh dran? Um diese Frage aus phänomenologischer Sicht (phänologische Jahreszeiten) zu beantworten braucht es Daten Daten und Daten! Eure Daten. Denn um nächstes Jahr sagen zu können, dass dieser Frühling zu früh war, müssen wir alle so viel möglich die Natur beobachten und dokumentieren! Nur dann wird sich ein großes Ganzes ergeben, was Aussagen über Veränderungen erlaubt. Macht mit beim Monitoring Programm "Frühe Blüher" und meldet eure Beobachtung ausgewählter Arten quasi sog. phänologischer Zeigerarten bei naturgucker.de mit Hilfe dieser Eingabemaske.

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28.2.2020

Edler Futterspender

Wir sind immer begeistert, wie Mitbürger*innen uns unterstützen. Es sind diese kleinen Taten, die uns zeigen, dass dieser Weg der Richtige ist. Diesen 25kg Futtersack fanden wir gestern im Entdeckerturm vor. Wir möchten uns auf diesem Weg recht herzlich bei dem anonymen Spender bedanken und hoffen, dass er viele kleine Spatzen und Meisen durch den "Winter" bringt.

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12.2.2020

Schlafende Blaumeise geht in die sechste Saison

Erneut ist in den Wintermonaten eine kleine Blaumeise an den Entdeckerturm gekommen. Die bzw. eine Blaumeise hatte bereits in den vergangenen fünf Jahren die Winternächte in einer der zahlreichen Nisthilfen am Turm verbracht. Erstaunlicherweise suchte sich die Meise dieses Mal aber nicht wie üblich eine Mehlschwalben-Nisthilfe aus, sondern schlummerte in einem Fledermauskasten, obwohl Sie darin gar nicht richtig fliegen kann. Dieses Jahr schläft auch zum ersten Mal eine Kohlmeise regelmäßig am Entdeckerturm. Wir hoffen, die Meisen verbringen noch viele weitere Nächte am Turm. Auch andere Vögel wie z.B. der Zaunkönig nutzen die Nisthilfen im Winter, um dort nach Nahrung zu suchen. Da sich in den Nistresten der Vögel Insekten vor der Kälte verstecken, lauern die Vögel genau diesen auf und kommen so auch im Winter an tierische Proteine.

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13.11.2019

Handys für die Havel

Im Jahre 2011 wurde das Projekt „Handys für die Havel“ ins Leben gerufen. Das Projekt besteht im Wesentlichen aus der Zusammenarbeit eines Mobilfunkunternehmens und dem NABU. Für jedes gesammelte Handy, was dem Recycling zugeführt wurde, bekam der NABU für sein Projekt an der Havel Geld. Die Aktion war so erfolgreich, dass die Zusammenarbeit über das Projekt hinaus fortgeführt wurde. Für jedes zurück geführte Handy bekommt der NABU mittlerweile 1,60€. Dies hat nicht nur einen Vorteil für den NABU. Alte und kaputte Handys sind immer noch gute Quellen für seltene Elemente, die sich mittlerweile recyceln lassen. So haben auch wir am Entdeckerturm eine Handysammelstelle installiert und alleine im letzten Jahr mehr als 50 Handys an den NABU geschickt. Sollten auch Sie ein altes Handy im Schrank liegen haben oder sie kennen jemanden, der das hat, können Sie dies gerne im Turm entsorgen.

Weitere Informationen unter: https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/aktionen-und-projekte/alte-handys-fuer-die-havel/index.html

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